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Erstellt:27.12.2022
Aktualisiert:02.01.2023
  

Männlich. Weiblich. Divers.

 

Seit Beginn des Jahres 2019 kann man das Geschlecht eines Menschen im deutschen Personenstandsregister auch als divers eintragen lassen. Und Anfang 2023 soll das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz im Bundestag verabschiedet werden, welches vorsieht, daß schon Kinder ab 14 Jahren jederzeit und beliebig oft selbst entscheiden können, ob sie männlich, weiblich oder divers sein wollen. Die Erziehungsberechtigten sollen laut Gesetzesentwurf außen vor bleiben. Ein Gericht entscheidet bei familiären Unstimmigkeiten über die Zustimmung zu medizinischen Eingriffen, was zwar einer kompletten Außerkraftsetzung der Grundrechte der Eltern gleichkommt, aber nicht weiter verwundert, denn daß die Regierung keinen Respekt mehr vor dem Grundgesetz hat und immer weiter in den Sozialismus abdriftet, kennen wir nicht erst seit Corona.

Die Entscheidung über die Geschlechtszugehörigkeit soll derart verbindlich für das soziale Umfeld sein, daß es verboten sein soll, jemanden mit einem anderen als dem selbstgewählten Geschlecht (Pronmom) auch nur anzureden. Wenn man also instinktiv die Person mit dem Vollbart als Mann klassifiziert und beim Betreten des Ladens als solchen anredet und dies auch nach dem Widerspruch der Person nicht unterläßt, könnte man nach diesem Gesetz bereits auf Zahlung von Schmerzensgeld verklagt werden.

Doch worum handelt es sich beim Geschlecht mit der amtlichen Bezeichnung „Divers“? Die Antwort ist, daß niemand das weiß, außer vielleicht derjenigen Person, die es sich ausgedacht hat. Mit anderen Worten kann man nach dem Plan der Bundesregierung jederzeit und rechtsverbindlich ein Geschlecht für sich erfinden. Mit allen Konsequenzen für das soziale Umfeld übrigens, was hier aber nicht thematisiert werden soll da der gesellschaftliche Sprengstoff ein ganzes Buch füllen würde.

Nach der zugrunde liegenden Ideologie, die aus wissenschaftlicher Sicht absolut nichts mit der Realität zu tun hat, ist das Geschlecht eines Menschen nicht natürlich bestimmt, sondern lediglich ein soziales Konstrukt, welches beliebig gewählt und jederzeit geändert werden kann.

Wie verrückt das Ganze ist, erkennt man schnell, wenn man diese sozialkonstruktivistische Denkweise und das Recht der Selbstbestimmung auf alle anderen biologisch determinierten Merkmale eines Menschen überträgt. Müßte man den Menschen nicht auch das Recht einräumen, jederzeit das Geburtsdatum selbst zu bestimmen und im amtlichen Register eintragen zu lassen? Getreu der Redensart, daß man nicht so alt ist wie man ist, sondern wie man sich fühlt. Und was ist, wenn man mit der Augenfarbe hadert oder ein Problem mit der Körpergröße hat? Sollte man kleinwüchsigen Menschen, die sich bei der Bewerbung als Pilot diskriminiert, oder wegen zu großen Stühlen und Tischen im Restaurant ausgegrenzt fühlen, nicht das Recht zugestehen, die Körpergröße (wenigstens auf dem Papier) frei und rechtsverbindlich zu wählen? Und was ist mit Menschen, die gar nicht Mensch sein wollen, sondern sich für Drachen, Löwen oder Füchse halten ?

Otherkins

 Otherkin: Streunender Hund

Alleine diese wenigen Beispiele genügen eigentlich, um zu veranschaulichen, daß die Verfechter der Gender-Ideologie einfach nur irre Realitätsleugner sind, die inzwischen so weit gehen, den Kindern in der Schule wahrheitswidrig beizubringen, es wäre wissenschaftlicher Konsens, daß es ein drittes Geschlecht, oder deren unendlich viele gäbe. Man möchte die Kinder hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität verunsichern und nimmt dabei in Kauf, nein man wünscht sich in diesen Kreisen sogar ausdrücklich, daß immer mehr Kinder durch diese Gehirnwäsche Zweifel an ihrer eigenen Geschlechtszugehörigkeit bekommen und psychischen Schaden davon tragen.

Doch warum wünschen sich diese Realitätsleugner verunsicherte, zweifelnde und psychisch kranke Kinder? Die Antwort ist recht simpel. Die biologischen Merkmale eines Menschen sind genetisch bedingt und - von plastischer Chirurgie abgesehen - unabänderlich. Aber es gibt natürlich Menschen, die ein Problem damit haben. So wie sich Kleinwüchsige über ihre Körpergröße ärgern oder manche Frauen mit ihren Brüsten unzufrieden sind, gibt es natürlich auch Menschen, die lieber ein anderes Geschlecht gehabt hätten. Aber nicht deren Geschlecht ist falsch, wie man das in diesen Kreisen gerne behauptet „im falschen Körper geboren“, sondern diese Leute sind schlicht und ergreifend psychisch krank und können sich nicht so akzeptieren, wie sie auf die Welt gekommen sind.

Weil sich aber die allermeisten Menschen mit ihrem natürlichen Geschlecht identifizieren können, sind die wenigen, die das nicht können, natürlich eine Minderheit und fühlen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen, auch wenn sie es gar nicht sind. Was liegt da aus Sicht dieser absoluten Minderheit näher, als ihre vermeintlich ausgrenzende Andersartigkeit als die eigentliche „Normalität“ zu deklarieren und sie der Gesellschaft mit aller Gewalt und allen Mitteln aufzunötigen?

sexuelle Belästigung

 Sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum. Jedes Jahr.

Und genau an dieser Stelle beginnt die (sexuelle) Belästigung der Gesellschaft bis hin zur sträflichen Indoktrination von Kindern mit Lügen über die Biologie. Denn egal ob es um die Geschlechtsidentität oder die sexuelle Präferenz geht, ist es eben nicht normal, sich im falschen Körper zu fühlen oder sich vom gleichen Geschlecht sexuell angezogen zu fühlen. Das Lexikon definiert den Begriff „Normal“ als gewöhnlich, allgemein üblich oder durchschnittlich. Menschen, die Homosexuell sind, machen jedoch nur einen Anteil von maximal 5 Prozent der Gesellschaft aus und Menschen, die sich nicht mit ihrem angeborenen Geschlecht identifizieren können, gibt es noch sehr viel weniger. Ihr Anteil ist verschwindend gering. Auch wenn es politisch nicht korrekt ist, diese Tatsache auszusprechen, sind diese Menschen eben nicht normal im Sinne der oben genannten Definition. Sie sind quasi ein Fehler der Natur und höchstens in dem Sinne normal, daß eben auch der Natur Fehler unterlaufen.

Daß diese Menschen unter ihrer Andersartigkeit und der Tatsache, einer deutlichen Minderheit anzugehören, leiden, gibt ihnen aber nicht das Recht, die Mehrheitsgesellschaft mit aller Gewalt umzuerziehen und dabei Kinder in ihrer natürlichen sexuellen Entwicklung derart zu verunsichern, daß auch sie an ihrem Geschlecht zu zweifeln beginnen, psychisch erkranken und sich gar aus einer Stimmung heraus gegen den Willen der Eltern umoperieren lassen und dann den Rest ihres Lebens darunter leiden.

Doch genau das ist das Ziel der Genderisten, nämlich möglichst viele Menschen sexuell zu verunsichern, damit aus der heutigen Minderheit tatsächlich irgendwann eine neue, aber widernatürliche Normalität erwächst. Und weil das bei erwachsenen Menschen nicht mehr funktioniert, gehen sie in Kindergärten und Schulen und vergreifen sich an Kindern. Mit dramatischen Folgen, siehe Kasten unten. Mit anderen Worten nehmen die Genderisten psychisch kranke Kinder in Kauf, um aus ihrer vermeintlich ausgrenzenden sexuellen Anormalität eine neue Normalität zu erschaffen. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dies auszusprechen ist keine „Homophobie“, sondern angesichts der Penetranz der Gender-Lobby und des drohenden Schadens für unsere Gesellschaft dringend geboten.

Berlin – Ärzte und Psychologen registrieren mehr Fälle von Kindern und Jugendlichen, die sich fremd in ihrem Körper fühlen und ihr Geburtsgeschlecht ändern wollen. Die Behandlungszahlen hätten sich allein in der Münchner Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie seit 2013 verfünffacht; ähnliche Steigerungsraten verzeichneten die Spezialambulanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt, berichtet die Zeit.
Ärtzeblatt.de

Sexuelle Minderheiten werden in Deutschland in der Regel nicht ausgegrenzt, nicht bedroht und nicht belästigt. Und was Menschen in ihren Schlafzimmern treiben oder ob sie Hosen oder Röcke tragen, ist deren Privatangelegenheit und interessiert niemanden, solange sie sich unauffällig in der Gesellschaft verhalten und niemanden belästigen. Das ist das Eine. Wo aber eine ganze Gesellschaft mit öffentlich zur Schau gestellten sexuellen Handlungen wie beim jährlich stattfindenden „christopher street day“ sexuell belästigt wird, wo Kinder durch fragwürdige Sexualpädagogik systematisch und mit voller Absicht in womöglich lebenslang anhaltende Identitätskrisen getrieben werden und in ihrer natürlichen sexuellen Entwicklung empfindlich gestört werden; wo die Leute mit unsinnigen und absurden Forderungen wie beispielsweise Tamponspender in Männertoiletten oder einer unsäglichen Kunstsprache tagtäglich terrorisiert werden, hört es auf.

sexuelle Vielfalt

 Es gibt aus biowissenschaftlicher Sicht keine menstruierenden Männer.

Es ist die schmale Grenze zwischen der unauffälligen und integrierten Teilhabe dieser Minderheit am gesellschaftlichen Leben und der penetranten Belästigung der Mehrheitsgesellschaft mit der eigenen Sexualität bis hin zum Terror. Je länger und gröber diese Grenzverletzung durch eine laute und äußerst aufdringliche Minderheit von realitätsleugnenden Genderisten stattfindet, desto größer wird der Widerstand in der Gesellschaft. Daß dieser berechtigte Widerstand von den üblichen Verdächtigen dann wiederum als „Homophobie“ verunglimpft wird und sie sich in ihrer Rolle als Opfer bestätigt fühlen, ist eine endlose und überaus kontraproduktive Schleife. Die Protagonisten der Gender-Szene sollten sich einmal ganz intensiv mit der Frage auseinandersetzen, ob sie ihrer Sache mit der experimentellen Gesellschaftsklempnerei nutzen oder doch eher schaden.

sexuelle Vielfalt

 Sexuelle Vielfalt.

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