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Erstellt:15.10.2014
Aktualisiert:31.03.2016 Video
  

"Wo der Penis sonst noch stecken könnte"


An dieser Stelle ein Text, den ich inhalt­lich mehr oder weniger ab­geschrieben habe. Man könnte ihn also gewisser­maßen als geklaut bezeichnen, jedoch sind es am Ende dann doch meine eigenen Worte, sowie einige Ergän­zungen und meine Meinung dazu. Die krassen Aus­drücke mit starkem Hang zum Vulgären (abspritzen statt ejakulieren) sind ledig­lich Zitate von Zitaten, denn auch die Autorin des Textes (Antje Schmelcher, FAZ) hat sich diese Aus­drücke nicht selbst aus­gedacht, sondern sie ent­stammen dem hier be­schriebenen Buch, das von Sexual­päda­gogen mit frag­würdigen Ver­bindungen zur Pädo­philen­szene geschrieben wurde und nun offen­bar Grund­lage für künftige Lehr­pläne geworden ist.

Nach dem Willen der grünen Landes­regierung in Baden-Württtem­berg sollen Jungen und Mädchen in der Schule künftig sexuelle Vielfalt erlernen. Sie sollen dem zugrunde liegenden Werk Sexual­pädagogik der Vielfalt (2008) in rund 70 praktischen Übungen etwa lernen, daß ein Penis nicht zwingend in eine weibliche Vagina hinein muß. Er könnte auch in einen weiblichen oder männlichen Anus eingeführt werden oder von dem oder den Geschlechts­partner(n) in den Mund genommen und geblasen werden, wobei hier natür­lich auch explizit der Aspekt Ab­spritzen und Sperma­schlucken in der Er­örterung nicht fehlen darf.

Zunächst einmal sollen die Schüler zum Unterricht leicht, bzw. dünn be­kleidet erscheinen, damit sie bei den zum Unter­richt gehören­den Massagen die Unter­schiede in der Inten­sität und Richtung des gegen­seitigen Streichelns spüren können. Beim so­genannten SEX-ABC soll dann die Befangen­heit abgebaut werden, ehe es richtig los geht mit allen denk­baren und un­denk­baren Facetten und Formen der sexuellen Inter­aktion zwischen Menschen. Die denk­baren sind uns wohl allen bekannt und sollen von den Kindern im Unter­richt prak­tisch gespielt werden. Dazu gehören Dinge wie Gruppen­sex, Gang Bang, Fisting oder Sado­masochismus, wobei lautes Stöhnen und Dirty Talk natür­lich nicht in der Erörterung fehlen dürfen. Zum Unter­richts­material gehören unter anderem Vaginal­kugeln, eine Taschen­muschi, Hand­schellen, ein Vibrator, eine Vaku­um­pumpe, eine Kerze, Gleit­mittel, Intim­wasch­lotion, Massageöl, Reiz­wäsche und ein Herren-Tanga. Auch eine Leder­peitsche ist mit dabei. Bei Musik sollen die Kinder in rhyt­mischen Bewegungen den Geschlechts­verkehr nach­spielen und den anderen Kindern ihre Lieblings­stellung, bzw. -praxis vor­führen.

In diversen Quiz­runden sollen die Kinder unter anderem schätzen, wie lang bei Männern durch­schnitt­lich der eri­gierte Penis ist oder wie tief bei Frauen die erregte Scheide. Sie sollen raten, was ein Swinger-­Club ist oder was man unter einem One Night Stand versteht. Sie sollen die Frage beantworten, ob der Besitz von Pornos mit Tieren wohl strafbar ist oder ob guter Sex immer diese Reihen­folge hat: 1. Oral­ver­kehr, 2. Vaginal­verkehr, 3. Anal­verkehr und 4. Der Samen­erguss. Auch die berühmte Porno­dar­stellerin Gina Wild  findet in den Rate­runden an­erkennende Erwähnung. Den Kindern wird beim Rate­spiel erklärt, was ein Dark­room ist, daß beim Porno­dreh oft künst­liches Sperma hinzu­gemischt wird, damit die männ­lichen Dar­steller besonders potent er­scheinen. Oder daß manche Männer es toll finden, sich von einer Domina aus­peitschen zu lassen.

In einer weiteren Übung sollen die Kinder im Rahmen eines Brain­stormings Ekliges, Per­verses und Ver­botenes an die Tafel schreiben. Der Päda­goge erklärt dann der Klasse, was damit gemeint ist. Als Unterrichts­auf­gabe soll unter anderem ein Bordell in einer Groß­stadt moderni­siert werden. Die Auf­gabe besteht darin, daß es allen sexu­ellen Bedürf­nissen der Kunden gerecht werden soll. Sowohl denen eines hetero­sexuellen Mannes, als auch denen einer les­bischen Trans-Frau. Die Kinder sollen nun alle denk­baren Konstel­lationen zusammen erarbeiten, also wer es mit wem treibt und auf welche Art. In einer anderen Übung sollen sie in einer virtuellen Auktion unter anderem Sex­spiel­zeuge für die Parteien eines Miets­hauses ersteigern. In dem Haus wohnen:

  • ein heterosexuelles Ehepaar ohne Kinder
  • eine allein­erziehende Mutter mit zwei Kindern
  • eine Asylbewerberin aus Ghana
  • ein schwules Paar
  • ein les­bisches Pärchen mit zwei Kindern
  • ein Seniorenpaar, beide verwittwet
  • sowie eine betreute Wohn­gemeinschaft für drei Menschen mit Behinderung

Eine normale Familie mit Mutter, Vater und Kind(ern) gibt es in dem Haus hin­gegen nicht!

Auch an bisher unbekannte Sex­praktiken wurde gedacht. Das Buch schlägt als Unterrichts­stoff nämlich auch vor, daß die Kinder ganz neue Sex­spiele erfinden sollen. Sie sollen galaktische Sex­praktiken erfinden, die auf der Erde noch un­bekannt sind und sie sollen den anderen Kindern zeigen, was sie sexuell schon immer mal aus­probieren wollten (ungeachtet der Frage, ob die Kinder im Einzel­fall schon so weit sind, sexuell über­haupt irgend etwas aus­probieren zu wollen). Der Unter­richt soll von frei­beruf­lichen Sexual­pädagogen durch­geführt werden und der eigent­liche Lehrer soll während der Sexspiele das Klassen­zimmer ver­lassen. Die Autorin des Buches Elisabeth Tuider empfiehlt, daß der Unter­richts­raum von außen nicht einsehbar ist, die Fenster sollen also ver­dunkelt werden.

Verwirrung und Ver­unein­deutigung soll der Unter­richt bei den Kindern her­vor­rufen, damit die klas­sischen Ge­schlechter­rollen auf­ge­brochen werden. Tuider nennt das de­konstruktivist­ische Sexual­pädagogik. Durch die komplette sexu­elle Ver­wirrung sollen sie den Begriff sexu­elle Normali­tät am besten ver­gessen. Das Unter­richts­ziel lautet daher ganz un­verhohlen:

 Die Jugendlichen sollen Heterosexualität als Norm in Frage stellen.

 Ob in Text­auf­gaben für Mathe oder Eng­lisch am Gym­nasium oder im Sach­unter­richt der Grund­schule - immer wird ein Familien­bild von vor­gestern zu­grunde­gelegt. Homo­sexu­alität als Thema wird in den Reli­gions­unter­richt ver­bannt und in Bio­logie oder Politik viel­leicht erwähnt. Hetero­norma­tivität hin­gegen bestimmt das Familien­bild, bewusst und noch stärker un­bewusst. Diese Domi­nanz des her­gebrachten Familien­bilds wirkt umso un­ver­ständ­licher, als die ehe­malige Privat­an­gelegen­heit des sexu­ellen Be­gehrens in­zwischen täg­lich öffent­lich ver­handelt wird.

[ Quelle  PDF ]

Spätestens jetzt erkennt man, daß hier die Ideo­logie des Gender-­Main­streaming dahinter­steckt. Danach ist die klas­sische Familie mit Mann, Frau und Kind ein Familien­bild von vor­gestern und gehört abgeschafft [3]. Soziale Geschlechts­unter­schiede zwischen Mann und Frau gibt es nach dieser Theorie nicht, sondern sind nur eine Folge der Er­ziehung, wes­halb man sein Geschlecht auch nach Belieben selbst bestimmen kann und soll (grob umrissen).

Nach­dem die An­hänger des Gender-­Main­straming es bisher nicht ge­schafft haben, diese teils kruden und (auch in der Wissen­schaft) höchst um­strittenen Ansichten gesell­schafts­fähig zu machen, will man nun also die am leich­testen zu mani­pulieren­den Men­schen, näm­lich die Kinder, sexu­ell verwirren und ver­stören. Und zwar in einem Alter, in dem sie sich natur­gemäß noch über­haupt nicht für Sexuali­tät inter­essieren. Daß man die Kinder schon im Vor­schul­alter mit diesen Dingen konfron­tieren will, liegt an­gesichts der leichteren Form­barkeit ja auf der Hand. In der Schule und im Kinder­garten sind die Kinder der Gehirn­wäsche der Gender-­Ideo­logen ohne Bei­sein der Eltern hoffnungs­los aus­geliefert.

Man darf sich fragen, ob die Grünen dabei auch bedacht haben, dass zur sexuellen Viel­falt auch Nei­gungen wie Nekro­philie, Ephebo­philie, Pädo­philie, Exhibitio­nismus oder Sodomie gehören, die in unserer Gesell­schaft eben gerade nicht erwünscht sind. Und ob es daher wirk­lich sinn­voll ist, die sexuell noch un­geprägten Kinder­gehirne damit zu kon­fron­tieren und sie unter Um­ständen in ihrer sexu­ellen Ent­wick­lung in eine Rich­tung zu lenken, die sie ohne staat­liche Inter­vention viel­leicht gar nicht ein­geschlagen hätten. Und schließ­lich kann man sexuelle Viel­falt nicht als er­wünscht propa­gieren, um Toleranz oder gar Akzep­tanz dafür werben, sie den Kindern gar als Bereicher­ung für die Gesell­schaft ver­mitteln und dabei komplett aus­blenden, daß zur sexuellen Viel­falt eben auch Prä­gungen, Nei­gungen und Prak­tiken gehören, die gesell­schaftlich nicht er­wünscht oder sogar straf­bar sind, die aber letzt­endlich ebenso irgend­wie natür­lich sind, weil eben kein Mensch etwas dafür kann, wie sich seine Sexu­alität ent­wickelt. Ende 2009 haben die Grünen folgenden Vor­schlag für eine Änder­ung des Grund­gesetzes, Artikel 3(3) gemacht:

 Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner sexuellen Identi­tät, seiner Ab­stammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Her­kunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen An­schauungen benach­teiligt oder bevor­zugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benach­teiligt werden.

 Nicht zuletzt werden die Chancen einer solchen Initia­tive und die Ent­krimi­nali­sierung von un­problematischen sexu­ellen Kontakten zwischen Er­wachsenen und Kindern über­haupt von dem sexual­politischen Klima einer Gesell­schaft ab­hängen. [...] Solange es noch einen § 175 gibt, wird man sich bei einer Liberali­sierung des §176 die Zähne ausbeißen. [...] Eine Ent­krimi­nali­sierung der Pädo­sexuali­tät ist an­gesichts des jetzigen Zu­standes ihrer globalen Krimi­nali­sierung dringend er­forder­lich, nicht zu­letzt weil sie im Wider­spruch zu rechts­staat­lichen Grund­sätzen auf­recht er­halten wird.
Volker Beck, (B90/Grüne) 1988

[ Quelle ]

Würde man diese Änderung tat­sächlich im Grund­gesetz auf­nehmen, stünde unter anderem (Inzest, Polygamie) auch die Pädo­philie unter dem beson­deren Schutz des Grund­gesetzes und die Gesetz­gebung, voll­ziehende Gewalt und die Recht­sprechung wären daran gebunden. Bis zumindest 1988 war dies sogar das er­klärte Ziel eines heute noch tätigen und sehr promi­neneten Politikers der Grünen. Pädo­philie war in der Ver­gangen­heit über­haupt ein großes Problem der Partei Bünd­nis 90 / Die Grünen. Daß nun aus­gerech­net eine auf diese Weise vor­belastete Partei die Früh­sexuali­sierung von Kindern bereits im Vor­schul­alter voran­treibt, sollte auf­horchen lassen.

Weil die sexuelle Aus­richtung und Identität des Men­schen ent­gegen der Be­hauptungen der Gender­isten nicht an­erzogen wird, sondern sich in der vorpuber­tären Phase auf eine Art und Weise ent­wickelt, die noch gar nicht hin­reichend er­forscht ist, halte ich diese Form der vor­sätz­lichen sexuellen Ver­wirrung und Früh­sexualisierung von Kindern gerade in diesem Alter für ein ganz gefähr­liches und verant­wortungs­loses Experi­ment und eine völlig in­akzeptable Störung der natür­lichen Identitäts­findung unserer Kinder. Gefähr­lich für die Psyche und die freie und un­gestörte sexu­elle Ent­wick­lung, gefähr­lich aber auch im Hin­blick darauf, daß früh­sexuali­sierte Kinder, denen die Akzep­tanz sexu­eller Viel­falt als politisch korrekt ein­getrichtert wurde, in diesem Sinne offen für alles sind und den an sie heran­getragenen Wunsch nach sexu­ellen Hand­lungen - gleich welcher Art - nicht mehr hinter­fragen werden, weil sie ja gelernt haben, daß alles normal ist. Ein Para­dies für Kinder­schänder! Nach dem aner­kannten Wiener Psychiater und Neuro­wissen­schaftler Raphael Bonelli ist es denn auch eine der Haupt­strate­gien von Pädo­philen, bei den be­troffenen Kindern die Auf­klärung zu för­dern und bei ihnen ein außer­gewöhn­liches und nicht alters­adä­quates Inter­esse an der Sexuali­tät zu wecken. Pädo­phile leiten ihre Opfer oft erst zur Selbst­befriedi­gung und zu Sex­spielchen mit Gleich­altrigen an, ehe es zum geplanten Über­griff kommt. Kinder, deren Scham­grenze bereits im Unter­richt von Sexual­päda­gogen nieder­gerissen wurde und die eine Akzep­tanz bzw. Ent­tabui­sierung gegnüber allen Arten sexu­eller Inter­aktion ver­mittelt be­kommen haben, sind für Pädo­phile jeden­falls bestens präpa­riert.

In den Augen der Grünen mag die Ehe zwischen Mann und Frau, die klassische Familie und die Hetero­sexualität viel­leicht Schnee von vorgestern sein, jedoch ent­spricht dieses Konzept nunmal dem, was die Natur für uns zum Erhalt unserer Art vor­gesehen hat. Nur hetero­sexuelle Paare sind in der Lage, sich auf natür­liche Weise fort­zu­pflanzen. Diese Fest­stellung ist weder spießig noch homo­phob oder politisch un­korrekt, sondern eine schlichte, bio­logische Tat­sache. Des­halb hat die Natur es auch so ein­gerichtet, daß sich Männer üblicher­weise von Frauen an­gezogen fühlen und um­gekehrt. Alle anderen sexuellen Präfer­enzen sind ledig­lich Spiel­arten der Natur und bilden die Aus­nahme und nicht die Regel. Hetero­sexuelle Bezieh­ungen sind mit Abstand auch am weitesten in der Gesell­schaft ver­breitet: Drei Viertel aller Kinder wachsen in normalen Familien auf, ein weiteres Fünftel bei einem allein­erziehen­den Eltern­teil. 100% dieser Kinder sind das Produkt einer hetero­sexuellen Ver­eini­gung (von künst­licher Be­fruchtung ein­mal ab­gesehen).

Warum soll man dann also den Kindern partout bei­bringen, daß aus­gerechnet die Hetero­sexualität nicht die normalste aller sexu­ellen Aus­richtungen ist? Warum soll man die Hetero­sexualität und die klassische Familie in der Schule als anti­quiert, im negativen Sinn konser­vativ und unattrak­tiv dis­krimi­nieren und den Kindern damit ein falsches Werte- und Welt­bild ver­mitteln? Warum sollen hetero­sexuell ver­anlagte Kinder ihre sexuelle Präfer­enz in Frage stellen und im Unter­richt begründen müssen (Kasten rechts)? Warum sollen sie in ihrer noch nicht gefestigten sexu­ellen Identi­tät bzw. Ent­wick­lung ver­unsichert werden? Warum sollen sie die un­beant­wort­bare Frage be­antworten, wann und warum sie sich ent­schlossen haben, hetero­sexuell zu werden? Warum stellt man ihnen die Frage, ob sie sich vor­stellen können, ihre Hetero­sexualität zu über­winden und impli­ziert damit, die Hetero­sexualität wäre eine schlechte Eigen­schaft, die man besser hinter sich läßt?
Antwort: Die Ideo­logen ver­suchen, die geschlecht­liche Identi­tät und Sexuali­tät der Kinder zu de­konstru­ieren, um aus den ver­wirrten und ver­störten Häuf­lein Men­schen wieder neue, gender­gerechte und poli­tisch korrekt ein­gestellte Men­schen zu konstru­ieren, die ernst­haft glauben, sie wären weder männ­lich noch weib­lich, sondern halt irgend­was. Es ist nicht weniger, als der völlig ver­rückte Ver­such, unter Miß­achtung von Natur und Bio­logie sowie allen Er­kennt­nissen der Human­wissen­schaften den Men­schen neu zu er­finden. Und zwar nach den Wunsch­vor­stellungen, wie sich die Gender-­Ideologen diesen neuen Typus Mensch eben vor­stellen. Allein schon die Idee ist krank. Und wenn man sich die Vor­denker und An­hänger dieser wahn­sinnigen Ideo­logie einmal genauer an­sieht, stellt man schnell fest, daß viele unter ihnen selbst ein Problem mit ihrer sexu­ellen und geschlecht­lichen Identi­tät haben, also Betroffene sind.

Ich wage zu behaupten, daß dieser Weg falsch ist und unserer Gesell­schaft auf lange Sicht mehr Schaden als Nutzen bringt. Akzeptanz gegen­über sexueller Viel­falt kann auch nicht staat­lich er­zwungen werden. Schon gar nicht, indem man Kinder sexuell verwirrt und bereits im Vorschul­alter(!) ent­gegen ihrer persön­lichen und natür­lichen Ent­wicklung völlig um­krempelt und sexuali­siert. Anstatt 95% der Kinder sexuell zu resetten, sollte man besser der betrof­fenen Minder­heit dabei helfen, ihre un­fragliche Ander­sartig­keit selbst zu akzep­tieren, denn daran mangelt es wohl am meisten! Die Gesell­schaft tut dies näm­lich schon längst: Schwule und Lesben, trans­gender und queer ver­anlagte Men­schen werden bei uns weder ver­folgt, noch aus­gegrenzt oder gar bedroht. Sie können sich frei ent­falten und terrori­sieren ja sogar schon die Mehrheit in der Gesell­schaft mit eben jenen ego­istischen For­derungen wie diesem Lehr­plan, der nichts anderes ist, als ein riesiges, un­aus­gegorenes soziales Experi­ment mit un­vor­her­sehbaren Folgen für die Kinder und damit unsere Zu­kunft!

Und diese Ansicht hat nichts mit Homop­hobie oder sexueller Verklemmt­heit zu tun: Daß es Schwule, Lesben und andere gibt (laut Umfragen im ein­stelligen Prozent­bereich) erleben die Kinder im Alltag, das braucht man Ihnen sicher nicht in der Schule bei­zubringen. Auch daß manche Menschen sich an den un­möglichsten Dingen sexuell erregen können und bestimmte sexuelle Vor­lieben haben oder gar Fetische pflegen, auch das bekommen die Kinder ganz von alleine mit. Und zwar genau dann, wenn es für sie an der Zeit ist und sie sich aus eigener Moti­vation im Rahmen ihrer   höchstpersönlichen  sexuellen Ent­wicklung dafür inter­essieren! Und ja, es wäre schön, wenn man Toleranz (egal wofür) mal eben in ein paar Unter­richts­einheiten in der Schule lernen könnte! Aber leider geht das nicht, auch wenn die Idee sicher ganz nett ist. Der Umgang mit Minder­heiten (egal welcher!) ist ein immer­währender Ent­wicklungs­prozess der ganzen Gesell­schaft. Toleranz lernt man nicht, sondern der Mensch über­nimmt sie von seinen Vor­bildern.

 Die Schule muss den Ver­such einer In­doktri­nierung der Schüler mit dem Ziel unter­lassen, ein be­stim­mtes Sexual­ver­halten zu befür­worten oder ab­zu­lehnen. Sie hat das natür­liche Scham­gefühl der Kinder zu achten und muss all­gemein Rück­sicht nehmen auf die reli­giösen oder welt­anschau­lichen Über­zeu­gungen der Eltern, soweit sie sich auf dem Gebiet der Sexuali­tät aus­wirken.
BVerfG ,   BVerwG

Kinder ent­wickeln ihre Sexuali­tät schon seit jeher ganz alleine und vor allem in der für sie richtigen Zeit! Davor finden sie grund­sätzlich alles, was mit Sexuali­tät zu tun hat eklig und sprechen nicht gerne darüber. Deshalb reicht es völlig aus, ihnen im Bio­logie­unterricht die wesent­lichen Grund­lagen der Fort­pflanzung und Ver­hütung wert­frei und sachlich zu ver­mitteln. Und zwar ohne auf Details und Praktiken ein­zugehen und dabei vulgäre Aus­drücke zu benutzen, die im staat­lich ver­ordnetem Unter­richt auch dann nichts ver­loren haben, wenn die Kinder sie in der Frei­zeit - so das Argu­ment der Sexual­pädagogen - selbst benutzen. Auch nach der Auf­klärung wird kein Unter­richt über Sex­spiele es schaffen, daß sich die Kinder nicht weiter­hin vor sexu­ellen Orien­tierungen und Praktiken ekeln, die nicht ihrer eigenen sexu­ellen Aus­richtung ent­sprechen! Sie dann in prak­tischen Übungen und Spielen mit diesen Dingen zu kon­fron­tieren, verletzt deren natür­liches Scham­gefühl und ist sexu­eller Miß­brauch! Rück­meldungen von Eltern aus anderen Bundes­ländern, deren Kinder in der Schule mit der Päda­gogik der sexuellen Viel­falt kon­fron­tiert wurden, berichten von emo­tionaler und inte­llektu­eller Über­forder­ung ihrer Kinder und von Ekel­gefühlen, die sicher nicht Toleranz­fördernd wir­ken, sondern ab­stoßen. Tuider betont zwar in einem Inter­view : "Grund­regel ist: Jeder und Jede kann jeder­zeit aus­steigen". Doch sie als Päda­gogin kennt natür­lich die Mechanismen, die in Gruppen­situa­tionen auf die Kinder ein­wirken sehr genau. Außer streng religiösen Muslimen wird kein Kind dem Unter­richt fern bleiben oder ihn gar ver­lassen. Tuider weiß das! In dem oben genan­nten Inter­view argu­mentiert Tuider unter anderem damit, daß Kinder "doch eh Pornos gucken". Das mag wohl so sein, aber sie tun das dann aus eigenem Inter­esse und nicht gezwungener­maßen, weil es auf dem Stunden­plan steht. Und sie tun es je nach dem Grad ihrer eigenen, höchst­per­sönlichen sexuellen Ent­wicklung und dann auch nur, wenn sie mental gerade in der richtigen Stim­mung sind. Nicht dann, wenn es Sexual­pädagogen für an­gemessen halten.

 In unver­blümter Sprache schreiben die Kinder, wie «Sextante D.» sie zur Mas­tur­bation er­muntert habe und wie sie an­geleitet worden seien, bei be­stimmten Sexual­stel­lungen zum besseren Orgas­mus zu kommen. Und immer wieder kommt zum Aus­druck, dass die Kinder sich genötigt sahen, Intimes und Privates preis­zugeben, was ihnen teil­weise sehr pein­lich war.    Quelle: Basler Zeitung

LSBTTIQ:
lesbische, schwule, bisexu­elle, trans­sexuelle, trans­gender, inter­sexu­elle, queere Menschen

Sexuelle Vielfalt als Unter­richts­fach oder Fächer­über­greifend in der Schule ist in meinen Augen der Ver­such, die Kinder unter dem Deck­mäntel­chen der Toleranz mit den kruden Ideen des Gender-­Main­streaming zu indoktri­nieren. Die LSBTTIQ-Szene wird dabei vor den Karren gespannt und gewisser­maßen in eigener Sache miß­braucht: Unter dem Vor­wand Un­gerechtig­keit und Dis­krimi­nierung zu bekämpfen, ver­sucht man einen neuen, gewisser­maßen geschlechts­un­ein­deutigen Men­schen zu konstru­ieren und gesell­schaf­tlich zu eta­blieren. In einer geschlechter­neutralen Gesell­schaft, so der Hinter­gedanke, sind ja alle Men­schen gleich und unter­schieds­los. Und wo es keine Unter­schiede mehr gibt, gibt es auch keine Anders­artigkeit und daher auch keine Minder- oder Mehr­heiten und auch keine Dis­krimi­nierung mehr. Die Gender­-Ideologen scheuen dabei aus gutem Grund jeden wissen­schaft­lichen Diskurs und schaffen nur auf der Grund­lage Ihrer un­bewiesenen und - aus human­wissen­schaft­licher Sicht - un­haltbaren Thesen an den Schulen ein­fach Tat­sachen ohne jede Rück­sicht auf Ver­luste. Das Ganze ist der schänd­liche Versuch, im noch form­baren Kinder­hirn einen (sexu­ellen) Reset­knopf zu­gunsten jener Menschen zu drücken, die mit ihrem Geschlecht oder ihrer Sexuali­tät das Problem haben, anders zu sein und damit einer Minder­heit an­zu­gehören. Das Schlimme daran ist, daß den Kindern bei­gebracht werden soll,

  • daß es bei sexuellen Praktiken, Orien­tier­ungen und Identi­täten kein Tabus gibt, weil alles Normal ist
  • daß die klas­sische Familie eine nicht mehr zeit­gemäße und nicht mehr erstrebens­werte Form des Zusammen­lebens ist
  • daß es eigentlich gar keine Geschlechter gibt
  • und daß Hetero­sexualität des­halb auch nicht mehr das sein könne, was es ist: Die absolute und natür­lichste Normali­tät die es gibt, seit die Evolution die den Gender­isten so ver­haßte Zwei­geschlechtlich­keit erfunden [1] hat.

Mit diesen rein ideo­logisch moti­vierten Lügen der Genderforschung, die nichts anderes als ein einziger wirrer Haufen Wider­sprüche ist, stürzt man die 95 Prozent der Kinder in eine Lebens­krise, die sich hetero­sexuell ent­wickeln, sich mit ihrem Geschlecht identifi­zieren können und sich als Lebens­ziel eine Familie mit Kindern wünschen. Wir dürfen es nicht zu­lassen, daß eine Minder­heit geistig verwirrter Ideo­logen, die selbst ein Problem mit ihrer sexu­ellen und geschlecht­lichen Identi­tät haben, die Psyche unserer Kinder - wie sie es selbst nennen - dekonstru­ieren, was ja nur ein nobleres Wort für  zerstören  ist! Gender-­Main­streaming ist keine Wissen­schaft, sondern eine Ideo­logie, die im Gewand der Wissen­schaft daher­kommt, um die Leicht­gläubigen und die Un­wissenden mit einer völlig in­konsis­tenten Theorie an der Nase herum­zu­führen. Gender-­Main­streaming ist die Religion jener Menschen, die in einer sexu­ellen und geschlecht­lichen Identi­täts­krise stecken und des­halb ver­suchen, die Welt und die Umstände zu ändern, von denen sie glauben, sie wären die Ur­sache ihres innern Kon­flikts. Daß das Ein­ebnen, das Nivel­lieren, das Gleich­machen, das Ver­unein­deutigen der sexuellen Identi­tät der Men­schen auf sozialer Ebene genau das Gegen­teil der viel­beschworenen "Viel­falt" bedeutet, ist nur der heraus­ragenste aller inneren Widers­prüche des Gender-­Main­streaming.

  Bitte liebe Eltern: Lassen Sie diese Gender-­Ideologen nicht an Ihre Kinder!   und schon gar keine Sexual­pädagogen , die bei­spiels­weise Eltern dazu er­muntern, ihre Kinder sexuell zu stimu­lieren, sie beim Geschlechts­verkehr zu­sehen zu lassen und ähn­liche Dinge [2]. Aus dem Dunst­kreis dieser frag­würdigen Pädagogen kommen alle externen Trainer der sexuellen Vielfalt, weil sie alle an den Insti­tuten dieser Päda­gogen aus­gebildet wurden. Wehren Sie sich in der Schule und im Kinder­garten mit Händen und Füßen da­gegen, daß gestörte Ideo­logen auf der Grund­lage der bloßen Wunsch­vor­stellung von einem besseren Menschen, aber ohne jeden wissen­schaf­tlichen Hinter­grund ihre gesun­den Kinder thera­pieren.

Wenn Sie selbst Lehrer oder Erzieher sind, dann fallen Sie bitte nicht nicht auf die schönen Worte und die auf den ersten Blick schlüssig klingen­den Theorien zweifel­hafter Organi­sationen und Insti­tutionen herein, bei den denen man ernst­haft hinter­fragen sollte, welches das eigent­liche Inter­esse an den Kindern ist. Machen Sie keine Ex­peri­mente mit den Ihnen an­ver­trauten Kindern, sondern halten Sie sich an die Erkennt­nisse der seriösen Human­wissen­schaften. Wissen­schaft­lich nicht fund­ierte Methoden haben in der Schule und im Kindergarten nichts zu suchen. Lassen Sie die Kinder ihre sexu­elle Identi­tät selbst ent­decken und geben Sie ihnen die Chance, daß sie diese un­gestört und ohne Beein­flussung frei ent­falten können. Es gibt für Sie als Lehrer wirklich keinen Grund, die Psyche unserer Kin­der zu de­konstru­ieren.

 Als ich in der Send­ung „Maisch­berger“ zu diesem Thema aus einem Zeitungs­bericht zitierte, in dem Grund­schüler einer Schule in Baden-­Württem­berg bei­gebracht bekamen, dass Lesben sich gegen­seitig befriedigen, indem sie sich lecken, reagierte die Modera­torin hek­tisch mit der Frage, wie viel Uhr die Sen­dung aus­gestrahlt wird, also mit der Frage, ob dies spät genug ist, damit keine Kinder mehr vor dem Fern­seher sitzen. Und der simpel ver­anlagte Teil der Netz­gemeinde freut sich bis heute am Wort lecken. Abends im TV ist lecken also ein Pro­blem. Morgens in der Grund­schule ist es Bil­dung. Gut, dass wir das ge­klärt haben.   Birgit Kelle

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Aktuell (Stand: 06.04.2016) kann man sich hier engagieren:

Europäische Bürgerinitiative zum Schutz von Ehe und Familie

Beispiele aus dem Buch

 

 3 - 2 - 1 

Spiel. Ab ca. 14 Jahren.
Bei einer gespielten Auktion sollen die Jugend­lichen Gegen­stände für sieben ver­schiedene Parteien in einem Miets­haus ersteigern. Dort wohnen eine allein­erziehende Mutter, ein hetero­sexuelles kinder­loses Paar, ein schwules Paar, ein les­bisches Paar mit zwei Kindern, ein Senioren Paar, eine Wohn­gemein­schaft mit drei Behinderten, eine Asyl­bewerberin. Ersteigern können die Jugend­lichen neben Häkel­deckchen, Windeln und Schrauben­dreher unter anderem: Einen Dildo, Kondome, Potenz­mittel, Vaginal­kugeln, Lack und Leder, Hands­chellen und ein Kamasutra.

 Das erste Mal 

Spiel. Altersstufe: ab 13 Jahren.
Die Jugend­lichen bilden Viererg­ruppen und ziehen vier Karten, auf denen ver­schiedene erste Male stehen. Neben dem ersten Mal Eifer­sucht, Händchen­halten oder Küssen gibt es auch das erste Mal Petting und das erste Mal Anal­verkehr. Die Jugend­lichen sollen dann ein erstes Mal aus­wählen und es in frei gewählter Form (zum Beispiel als Gedicht, als Bild, als Theater­stück oder Ähnliches) dar­stellen. Die Zu­schauen­den müssen dann raten, was dar­gestellt wird.

 Quiz 

Was ist beim Sex mit fransösich gemeint?

  1. Oralverkehr
  2. Analverkehr
  3. Vaginalverkehr

Was ist eine Vakuumpumpe?

  1. Ein Gerät zur Zubereitung lust­steigernder Lebens­mittel
  2. Eine Plastikpumpe zum Aufbau und zur Verstärkung der Erektion
  3. ein Gummipuppen Sterilisator

Was ist Gang Bang?

  1. Sex in einer Gruppe von vielen Männern und Frauen
  2. Sex zu dritt
  3. Wenn eine Person mit mehreren Männern, die in einer Schlange an­stehen, hinter­einander Sex hat (ursprünglich Gruppen­ver­gewalti­gung)

Warum haben Männer in Pornofilmen immer einen so einen langen bzw. großen Penis?

  1. Weil die Pornofirmen die Männer hauptsächlich danach aussuchen
  2. Wenn ein kurzer Penis in eine Körperöffnung gesteckt wird, sieht man nicht mehr viel davon
  3. Je länger der Penis, desto länger dauert der Sex

 Übung 

In einem nächsten Schritt bilden die Teil­nehmenden Klein­gruppen und erfinden galak­tische Sex­praktiken, die auf der Erde un­bekannt sind. Sie über­legen, wer welchen Sex wann, wie, mit wem, unter Ver­wendung welcher Hilfs­mittel hat. Die Klein­gruppen werden mit ver­schiedenen Gestaltungs­materialien aus­gestattet und können sich selbst ver­kleiden, galak­tisches Sex- Spiel­zeug ent­werfen, erotische Musik­stücke inszenieren oder …
Die Ergebnisse können in einer Aus­stellung oder Per­formance präsentiert werden.

 Übung 

Die Jugend­lichen bekommen die Aufgabe, den bereits bestehenden Puff in einer Groß­stadt zu moderni­sieren. Der Grund­riss ist vor­gegeben und kann nicht erweitert werden. Es besteht aus statischen Gründen auch nicht die Möglich­keit, den Innen­bereich inklusive Wände zu ver­ändern. Ihre Aufgabe ist es nun aber – im Zuge der Modernisierung – einen Puff für alle bzw. eine Freuden­haus der sexuellen Lebens­lust“ zu kreieren.

 

Am 08.11.2014 mußte Frau Berg auf Spiegel Online einen Kommentar zu der Sache abgeben. Der Vortrag eines besorgten Menschen machte Sie offenbar derart wütend, daß Sie den Mann in aller Öffentlichkeit als Knallkopf beleidigte. Ich konnte nicht anders, als da mal einige Dinge zu kommentieren:

Es wäre einfach, sich über die Rede des Professors für Elektro­technik lustig zu machen, in der er sein Unbe­hagen über sexu­elle Viel­falt und liber­tären Sexual­kunde­unter­richt zum Ausdruck bringt.

Frau Berg schreibt im Konjunktiv. Es wäre einfach, sich über den Mann lustig zu machen. Damit möchte sie wohl andeuten, daß sie sich zwar lustig machen könnte, es aber nicht tue. Aber sie tut es natür­lich, wie man mit jedem weiteren Satz in dieser un­säglichen Kolumne gleich sehen wird. Außer­dem bringt der Redner in dem Video keines­wegs sein Un­behagen gegen­über sexu­eller Viel­falt zum Aus­druck, sondern einzig und alleine seine durch­aus legitimen Ressenti­ments gegen­über dem darüber vor­gesehenen Unter­richt an den Schulen. Allen Gegnern dieser Art von Unter­richt eine Homo­phopie anhängen zu wollen, ist nicht nur ein ganz schlechter Stil, sondern zeugt von einer gewissen agru­mentativen Ohn­macht der Autorin.

Man könnte auf jeden Satz eine Gegen­these erwidern, rhetorische Grund­lagen­anwendung für Knall­köppe, aber das ist zu einfach [...]

Wieder ein Konjunktiv. Ja, wenn man sich sach­lich und seriös mit dem Thema aus­einader setzen würde, könnte man viel­leicht auf jeden Satz eine Gegen­these erwidern. Doch Frau Berg tut es nicht. Viel­leicht weil Sie gar keine trag­fähigen Argumente hat? Wird sie viel­leicht des­halb beleidigend, greift den Mann ad hominem an, tituliert ihn gar als einen Knall­kopf und unter­stellt ihm Homo­phobie weil ihr eben diese Gegen­thesen schlicht­weg fehlen oder sie nicht Willens oder in der Lage ist, sich ernst­haft mit dem Thema aus­einander zu setzen?

[...] denn eigentlich möchte ich den Mann in meine starken Arme nehmen, ihn an mich drücken und flüstern: Ja, du hast recht. Mit deiner ver­haltenen Wut, mit deiner Angst, du hast recht, denn die Welt fliegt dir gerade um die Ohren, und alles, woran du geglaubt hast, scheint sich auf­zulösen.

In Ihrer herab­lassenden Art möchte Frau Berg den armen und schwachen Mann gerne in ihre starken Arme nehmen. Der Mann ist nach ihrer Dar­stellung nicht nur ein Knall­kopf, sondern oben­drein auch ein schwacher, trauriger, alter Mann, dessen Welt ihm gerade um die Ohren fliegt. Ist es nicht viel­leicht die Welt der Frau Berg, die ihr in Form berechtigter Kritik gerade in den Medien um die Ohren fliegt? Bezeichnender­weise ist es ja gerade Frau Berg, die hier persön­lich wird und Anders­denkende ohne jede Gegen­argu­mente und Skrupel beleidigt und herab­setzt. Im Ver­gleich der beiden Positionen finde ich ziem­lich starke Argu­mente auf der Seite des an­geblich armen, schwachen Knall­kops, während ich bei Frau Berg nur wütend- persön­liche und herab­lassende Diffamierungen sowie giftige Anfeindungen finde, die zudem ziemlich weiner­lich vor­getragen werden. Nach meiner Wahr­nehmung bettelt Frau Berg gerade darum, in die Arme genommen und getröstet zu werden.

[...] Ich wollte nicht polemisch werden, sondern verstehen. Und verzeihen, wie Jesus.

Sie will also wie Jesus sein und so Dinge tun, wie die Welt retten. Man sollte Frau Berg ein­mal fragen, ob sie wirklich glaubt, daß Jesus einen Anders­denkenden einfach so mal eben kurz und in aller Öffent­lich­keit als Knall­kopf beleidigt hätte? Daß aus­gerechnet Frau Berg sich mit Jesus ver­gleicht, ist eine Belei­digung all jener, die daran glauben. Aber mit Beleidi­gungen hatte Frau Berg noch nie ein Problem. Man beachte beispiels­weise den Artikel Der Mann ist willig, doch sein Geist ist flach , in welchem Frau Berg mal eben kurz (aber wie gewohnt) die halbe Mensch­heit wegen ihres Geschlechts beleidigt und herab­würdigt. Wobei man an dieser Stelle leider nicht umhin kommt, auf gewisse innere Wider­sprüche hin­zuweisen, denn nach dem gegender­ten Welt­bild der Autorin gibt es ja so eine Unter­teilung in Männer und Frauen gar nicht.

Nachdem ich den Professor mit meiner Liebe zugedeckt habe, ihm erklärt habe, dass man so ver­dammt sauer wird, wenn das Ende sich ab­zeichnet und alles, wonach man lebte, die Moral, die Gesetze, die Traditionen, nichts mehr bedeutet.

Es wäre ja schön, wenn Frau Berg den Herrn Professor mit ihrer Liebe zudecken würde. Warum sie dann das genaue Gegenteil tut und ihn statt­dessen mit Spott und Häme über­zieht, bleibt ihr Geheim­nis. Sind öffen­tliche Beleidi­gung, Denunziation, Diskredi­tierung und polemische Herab­würdigung neuer­dings Liebes­beweise? Und was bitte hat Frau Berg eigent­lich gegen Moral, Gesetze und Tradi­tionen? Das mit den Gesetzen wäre mal besonders interessant, zumal einige der Unterrichts­themen und -praktiken der neuen Sexual­pädagogik mit diesen Gesetzen kolli­dieren könnten.

Dass Menschen in den Abgrund taumeln, ohne eine Spur zu hinter­lassen.

Sicher hinter­läßt Frau Berg der Nach­welt einige Spuren, wie z.B. dieses Pamphlet. Ein Artikel unter vielen, die für sich selbst - und damit gegen Frau Berg sprechen. Eigent­lich bedarf dieser Artikel keiner­lei Kommen­tierung und viel­leicht wird sie sich eines Tages noch wünschen, sie könnte gerade­wegs in den Abgrund taumeln, ohne diese schmierige, stinkende Spur von Beleidi­gungen zu hinter­lassen, aus denen mit jedem Satz die eigene Un­zufrieden­heit, Unsicher­heit und Selbst­zweifel sprechen. Kennt man alle Artikel dieser Frau, kommt man nämlich nicht am Verdacht vorbei, daß sie ein enormes Problem mit sich selbst und Ihrer Geschlecht­lich­keit hat.

Noch nicht einmal ein kleines Beet werden die meisten mit ihrem Ver­stand be­pflanzt haben - und nun, nun werde ich traurig, ich schüttle den Professor und raune: So, und nun gebt einfach mal Ruhe (im Raun­modus neige ich zu Ver­all­gemeinerungen). Warum hast du so eine Angst vor Lebens­formen, die du nicht ver­stehst?

Was bitte, außer Haß, hat denn die Autorin mit ihrem heraus­ragenden Ver­stand be­pflanzt? Und warum gibt sie nicht endlich selbst einmal Ruhe? Oder mit anderen Worten, wes­halb ist sie der Meinung, der Anders­denkende habe Ruhe zu geben, während sie selbs­tver­ständ­lich das Recht habe, die Welt mit derlei argument­freien Ergüssen belästigen zu dürfen? Und an dieser Stelle noch­mals der Hinweis, daß der Redner in diesem Video mit­nichten irgend­eine Angst oder Gering­schätzung vor anderen Lebensformen (sie meinte wohl eher Lebens­weisen) äußert, sondern durch­aus berechtigte Kritik an der über­griffigen Art des Schul­unter­richts zu diesem Thema vor­trägt.

Das sind nicht die Frauen, die du fürchtest, und ja, ich duze dich, meine Zeit ist zu knapp zum Siezen und meine Erziehung war mange­lhaft, aber lass doch einfach alle in Ruhe, bitte.

Und an dieser Stelle zeichnet sich das persön­liche Problem der Autorin in ganzer Härte ab. Der Knall­kopf hat näm­lich in seiner Rede niemals und an keiner Stelle auch nur im Ansatz etwas gegen Frauen geäußert. Er hat auch nichts gesagt, woraus man ableiten könnte, er habe Angst vor Frauen. Mit keinem Wort und nicht einmal zwischen den Zeilen. Trotz­dem unter­stellt Frau Berg ihm das. Wie bereits angedeutet, hat sie offen­bar ein großes Problem mit sich selbst und vor allem mit ihrem Geschlecht. Nicht anders ist ihr unhalt­barer Vorwurf erklär­bar. Im Übrigen dauert es kaum länger, jemanden zu Siezen als ihn zu Duzen. Insofern ist die Ausrede, es fehle ihr an Zeit, den Knall­kopf zu Siezen und Ihre Eltern wären schlechte Eltern gewesen, einfach nur dümm­lich und keiner kauft ihr das ab. Das Duzen ist hier nur ein weiteres Mittel, sich selbst zu erhöhen und das Gegen­über zu erniedrigen.

Die Kinder werden wachsen, sie werden schlauer sein als du, wenn man sie lehrt, dass Geschlechter wirk­lich nichts bedeuten, dass jeder sich erfinden kann, dass der Vater in Kleidern rum­laufen kann und die Mutter les­bisch wird oder ein Mann und dass es die Welt nicht bedroht, weil es eben egal ist.

Es wird schlauere Kinder geben, als der Professor Knall­kopf es ist. Und es wird (natür­lich rein statistisch gesehen) sicher noch dümmere Kinder geben, als Frau Berg, Diese Aussage aus läßt sich wohl machen. Die Sexual­päda­gogik der sexuellen Viel­falt ist expli­zit darauf aus­gelegt, die Kinder sexuell zu ver­unsichern, Schamg­renzen zu ver­letzen und bewährte Normen in Frage zu stellen. Es gibt Staats­anwälte, die in dem zugrunde liegenden Werk Sexual­pädagogik der Vielfalt Anweisungen finden, die Pädophilen als Ermunterung zum Miß­brauch von Kindern dienen könnten. Nach dem Buch sollen die Kinder das klassische Familienb­ild von Frau, Mann und Kind(ern) nicht mehr als erstrebens­werte und normale Form des mensch­lichen Zusammen­lebens ansehehen. Die Aus­nahmen sollen zur Normali­tät erklärt werden, damit sie sich nicht mehr als Aus­nahmen fühlen und darunter leiden müssen. Das An­liegen mag löblich und ehren­wert im Sinne der betroffenen Minder­heiten sein. Und doch ist es sicher der falsche Weg, weil es eine völlige Ver­drehung der Realität ist. Das ist Indoktri­nation oder ein­facher gesagt ist das die typische Gender- Gehirn­wäsche der Neuzeit. Frau Berg sollte sich einmal der Realität zuwenden: Schwule, Lesben und andere machen maximal 3-5% der Mensch­heit aus und niemand in diesem Land spricht ihnen ernst­haft ihre Existenz­berechti­gung oder gar ihre Würde ab. Dennoch sind sie nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Homo­sexuelle und andere sind viel­leicht natür­lich, weil die Natur sie (übrigens auch bei den Tieren) hervor­bringt, aber sie repräsen­tieren mit Sicher­heit nicht die Norm.

Komm, Professor, mach etwas Vernünftiges. Hilf Obdach­losen in deiner Stadt, koch Essen für sie im Winter. Oder kämpf gegen Lobby­isten. Leg Bedürftigen kosten­lose Strom­kabel, halte Vor­träge gegen Alters­armut oder geh in ein Pflege­heim, die Schwestern ent­lasten, die Pfleger­innen, die ihre Kinder vernach­lässigen, und schwupps fangen die schon wieder das Onanieren an.

Man könnte auch Frau Berg den Rat geben, etwas Vernünftiges zu machen. Obdach­losen in ihrer Stadt zu helfen, im Winter Essen für sie zu kochen oder gegen Lobby­isten zu kämpfen. Für Bedürf­tige kosten­lose Bücher zu schreiben, Vor­träge gegen Alters­armut zu halten oder in ein Pflege­heim zu gehen, um die Schwestern zu ent­lasten, die Pfleger­innen, die ihre Kinder vernach­lässigen, und schwupps fangen die schon wieder das Onanieren an. Wo war hier jetzt gleich wieder das Argu­ment der Autorin? Wieder Fehl­anzeige. Der Knall­kopf soll nach Ansicht der Frau Berg einfach seine Meinung hinterm Berg halten und statt­dessen wohl­tätig sein. Da der Knall­kopf jedoch im Gegen­satz zu Frau Berg in seiner Rede tat­sächlich triftige Argumente anführen konnte, wäre es, rational gesehen, nahe­liegender, dieser Frau Berg den Mund zu verbieten.

Die Homo­sexuellen, die Linken, die Frauen, ich werde wahn­sinnig - sie sind doch nicht schuld an eurer Alter­ung. An dem, was ihr vielleicht für Ver­sagen haltet, ihr wütenden Menschen. Okay, ihr seid nicht Bundes­kanzler geworden, das macht jetzt eine Frau. Natürlich schlecht, schon gut.

Frau Berg ver­sucht hier mit dem Alter Ihres Meinungs­gegners zu argu­mentieren, Wahr­schein­lich, um bei ihren Lesern so etwas wie Alters­starr­sinn, -demenz oder ähnliches anzu­deuten und so beim Leser den Eindruck zu erwecken, er könne ja schon des­halb nicht recht haben, weil er nicht mehr klar denken könne. Dieser Ver­such dis­quali­fiziert die Autorin vollends und entlarvt vor allem die Art und Weise der Mani­pulation. Es geht hier nicht um Homo­sexuelle, Linke oder Frauen. Es geht einzig und alleine darum, ob man wirk­lich in der Schule bereits den kleinsten Kindern in Rollen­spielen Dinge wie Anal­sex, Blow­jobs, Gang Bang oder One-Night Stands erklären soll. Ob Kinder wirk­lich in der Schule lernen sollen, was eine Taschen­muschi ist oder wie tief (in cm) die erregte Vagina z.B. einer Frau Berg ist. Nur damit sie möglichst früh sexuell so ver­wirrt und neutrali­siert sind, daß Sie auf diesem Gebiet nichts mehr hinter­fragen und alles einfach alles als Normal hin­nehmen, was natürlich im Neben­effekt auch Pädo­philen den Zugang zu den Kindern ebnet. Es geht darum, ob man das Welt­bild der Kinder zer­stören (dekonstruieren) soll, indem man 97% aller Kinder erklärt, daß das Familien­bild ihrer eigenen Familie schlecht ist, weil es ver­altet und im negativen Sinn konser­vativ und über­holt ist.

Und dann werde ich müde. Sie können nicht anders, die anderen, weil alle sind wie ich: immer recht habend. Wir werden weiter reden, ein jeder im Voll­besitz der absoluten Wahr­heit. Ich reise auch nicht ab und helfe in Ebola-Gebieten, ich sitze zu Hause und wettere vor mich hin, wie sie, wie die meisten.

Warum reist denn Frau Berg nicht nach Afrika und hilft dort den an Ebola erkrankten Men­schen? Auch hier wieder das bekannte Muster von Frau Berg. Freie Meinungs­äußerung gilt nur für sie selbst und viel­leicht noch für ihre Mit­streiter. Alle anderen sollen die Klappe halten und am Besten gleich nach Afrika auswandern. Ein feines, typisch feministisches Demo­kratie­ver­ständis offen­bart sich hier.

Wir haben alle recht, wir werden alle bald weg sein, wir werden darauf hoffen, dass die Welt besser wird, und jeder wird darunter etwas anderes verstehen. Aber schön wäre das, wenn wir uns alle einfach in Ruhe lassen könnten.

Wenn wir alle recht hätten, dann wäre jede Meinung richtig und jede Meinung zugleich falsch. Meinungen und sogar Argumente wären komplett irrelevant. Das träfe dann aller­dings auch auf die Meinung der Frau Berg zu.

[1] Ob es tat­sächlich die Evo­lution oder irgend­ein Schöpfer war, der die Zwei­geschlecht­lich­keit hervor­gebracht hat, kann ich natür­lich nicht wissen, weil ich damals nicht dabei war. Es gibt aber inzwischen eine neue Theorie über die Ent­stehung der beiden Geschlechter. Gender-­Ideo­logen glauben, daß es die National­sozialisten gewesen sind, die die beiden Ge­schlechter nach 1920 ein­geführt hätten. So läßt uns der studierte Bio­loge Heinz-­Jürgen Voß auf dieser Webseite Screenshot wissen:

 Bis in die 1920er Jahre sprach man von Geschlechter­viel­falt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weit­gehend klaren bio­logischen Zwei­teilung, die auch immer noch im Bio­logie­studium ver­mittelt wird, obwohl die aktu­elle For­schung längst weiter ist. Solche ein­fachen Thesen machten mich stutzig, und ich er­kannte, dass die ver­meint­lich natür­liche Zwei­teilung viel Leid mit sich bringt.

Vermutlich sind nach dieser Theorie dann auch alle Men­schen, die die Zwei­geschlecht­lich­keit für eine bio­logische Tat­sache halten und nicht für die Gender-­Ideologie sind, Nazis und dürfen auch so genannt werden. Vielleicht kennt der Herr Wissenschaftler ja auch einfach nur den Unter­schied zwischen Sex (biologisches Geschlecht) und Gender (soziales Geschlecht) nicht.

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Quelle:
Lisa und Jan
ein Aufklärungsbuch für Kinder und ihre Eltern

[2] Uwe Sielert ist Mitheraus­geber des Auf­klärungs­buches Lisa & Jan, einem Auf­klärungs­buch für Kinder und Eltern. Bewusst ver­wischt Sielert in dem Buch den Unter­schied zwischen lust­voller, also ero­tischer, bzw. sexu­ell moti­vierter Liebe mit der natür­lichen, zärt­lichen Liebe zwischen Eltern und Kindern. Das Buch ist reich­lich mit Bildern illustriert und zeigt bei­spiels­weise ein Mädchen, das sich ohne Unter­hose auf einem Baum­stamm sitzend die Scheide - so wört­lich - wund­scheuert. Ein anderes Bild zeigt ein Mädchen auf einem Teppich sitzend. Es spreizt die Beine weit aus­ein­ander und öffnet mit beiden Händen ihre Scheide, indem sie die äußeren Scham­lippen aus­einander­zieht. Sie zeigt die nun erkenn­bare vaginale Öff­nung einem anderen Kind, das mit herunter­gelassener Hose vor ihr steht und zu dem Mädchen blickend die eigenen Geni­talien mani­puliert. In dem Buch befinden neben vielen weiteren der­artigen Bildern auch sehr bemerkens­werte Text­stellen, z.B. die Auf­forder­ung an die Eltern, ihre Töchter zu ermuntern, sich an der Klitoris zu streicheln, um sich Lust zu machen...

 So müssen Mädchen etwas bewußter und öfter ermuntert werden, sich den Raum zu nehmen, den sie zum Spielen brauchen, das Auto aus­einander­zu­nehmen, um zu sehen, wie es drinnen aus­sieht, oder sich an der Klitoris zu streicheln, um sich selbst Lust machen zu können. [...]

An anderer Stelle wird erklärt, daß Jan und Lisa sich schon im Vor­schul­alter gegen­seitig zärt­lich streichelnd Lust bereitet haben....

 Schon bevor Jan und Lisa fünf Jahre alt waren, haben sie mit den eigenen Geschlechts­teilen gespielt, sich später mit Freunden und Freund­innen [...] zärtlich streichelnd [...] Lust bereitet

Die Eltern sollen nach Sielerts Mei­nung ihre Kinder lustvoll streicheln. Es wird aber dann der Phantasie des Lesers über­lassen, welche Stellen damit gemeint sind.

 Kinder ent­decken diese Lust selbst­ver­ständlich an sich selbst, wenn sie auch zuvor von den Eltern lust­voll gestreichelt wurden.

Den Eltern wird eklärt, daß es wichtig ist, nicht ein­zugreifen, wenn der Sohn im Vor­schulalter sein Schwänz­chen im Sand­kasten in den Sand steckt.

 es ist ebenso wichtig, nicht zu früh ein­zugreifen; selbst, wenn es un­angenehm ist, mit an­zusehen, wie der Junge beim Spielen im Sand­kasten das Schwänz­chen mit ent­blößter Eichel in den Sand steckt

Falls es sich ergibt, kann man seine Kinder beim Geschlechts­verkehr zusehen lassen. Wenn es allen gefällt, kann man das nächste Mal auch vor­sorgen und die passende Atmos­phäre für die Show her­stellen, falls das Kinde ein­mal wieder zufällig den Raum betritt.

 [...] es gibt Situationen, in denen ein Kind zufällig ins Zimmer platzt oder die Kinder zu Hause durch­gehend an­wesend sind, so daß die Eltern auch schon mal in ihrer Gegen­wart mit­einander schlafen. [...] Möglich ist auch, die Atmos­phäre so zu gestalten, daß das Kind bleiben kann.

Kinder erlernen durch Praxis­training in der Familie alle Aus­drucks­formen und Spiel­arten der sexuellen Befriedigung

 Die Spiel­arten ihrer Befriedi­gung, auch die Fähig­keit, Bedürf­nisse auf­zuschieben, die ganze Viel­falt der sexuellen Aus­drucks­formen, ent­wickelt sich nur im Aus­tausch mit der Umwelt, durch Lernen auch in der Familie.

Die der­gestalt lustvoll auf­geklärten Kinder sollen oder können das erworbene sexu­elle Wissen dann auch in andere Haus­halte hinein­tragen, indem sie davon erzählen, daß sie mit der Freundin Ficken gespielt haben

 Kinder ver­öffent­lichen ganz selbst­ver­ständlich woanders die eigene "Kinder­stube" und erzählen zu Hause, daß sie mit der Freundin "ficken" gespielt haben...

Dieses Buch für Kinder ab 6 Jahren grenzt an Prono­graphie. An etlichen Stellen ver­herr­licht es sexuelle Hand­lungen an und mit Kindern und fordert die Eltern ohne Um­schweife zum sexu­ellen Miß­brauch der eigenen Kinder auf. An mehreren Stellen wird die un­bewiesene und fast schon absurde Behauptung auf­gestellt, die Kinder hätten ein natür­liches sexu­elles Inter­esse an ihren Eltern. Eine Behaup­tung, bzw. Ausrede, die übrigens oft von Pädo­philen benutzt wird, wenn sie sich vor Gericht zu ver­antwor­ten haben und erkären, das betroffene Kind habe die Ini­tiative er­griffen.

Sexual­pädagoge Prof. Uwe Sielert (Kiel) ist Mit­begründer und leitet unter anderem das Institut für Sexualüädagokik (isp) und die Gesell­schaft für Sexual­päda­gogik (gsp). Er und seine Kollegen, die sich selbst als sexualpädagogische community bezeichen und sehr eng mit Schwu­len- und Lesben­ver­bänden zu­sammen­arbeiten, sind in fast allen sexual­päda­gogischen Insti­tutionen als Berater oder Aus­bilder zugange. Sielerts Gesell­schaft gsp ist die einzige in Deutsch­land, die ein Siegel für geprüfte Sexual­päda­gogen vergibt. Er und sein Team ar­beiten auch für die WHO und die Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Auf­klärung (BZgA), für die sie auch publi­zieren. 2008 mußte das Bundes­familien­ministerium die von Ina-Maria Philipps (Dozentin am isp) ver­fasste Broschüre Körper, Liebe, Doktorspiele (Lokale Datei) ( Wikipedia ) der BZgA aus dem Angebot nehmen weil darin Väter zu sex­uellen Hand­lungen an ihren Töchtern auf­gefordert wurden und dabei Erregungs­gefühle auch beim Vater nicht als Problem, sondern als normal, bzw. akzep­tabel dar­gestellt wurde (Seite 27).

 Dem­gegenüber er­fahren Scheide und vor allem Klitoris kaum Be­achtung durch Benennung und zärt­liche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mäd­chen, Stolz auf seine Ge­schlecht­lich­keit zu ent­wickeln. Wobei mit diesem Hin­weis die An­erkennung als Mäd­chen nicht auf seine geni­tale Geschlecht­lichkeit redu­ziert werden soll. Für die Entwick­lung ist es wichtig, dass der Vater mit seiner Tochter spielt und ihr dabei zeigt, wie lieb er sie hat und wie stolz er auf sie ist!
Wenn Kinder ent­decken, dass sie Junge bzw. Mäd­chen sind, möchten sie sich ver­gleichen, die Gemeinsam­keiten und Unter­schiede zur Mutter und zum Vater erkunden.
Und dies tun sie am liebsten hand­greif­lich. Wer mit seiner Tochter bzw. seinem Sohn einmal in dieser Phase gemein­sam gebadet oder sich länger nackt mit ihr/ihm beschäftigt hat, wird dies bestätigen können. Da ist keine Körper­region vor inten­sivster Er­kun­dung sicher und natür­lich auch nicht die Geni­talien, die manch­mal Erregungs­gefühle bei den Erwachsenen auslösen.

Sielerts bisher niemals wissen­schaft­lich unter­mauerten Thesen gehen auf die tiefen­psycho­logischen Theorien Wilhelm Reichs und vor allem auf die Gedanken seines Freundes Helmut Kentler (1928-2008), Professor für Sozial­pädagogik an der Uni­versi­tät Hannover zurück. Der homo­sexuelle Päderast Kentler ver­mittelte seiner­zeit mit Wissen und Ein­verständ­nis des Berliner Senats verwahr­loste Kinder an "päda­gogisch interessierte" Pädo­phile zur Unter­bringung. Sex gegen Unter­kunft.
Sielert lernte an Kentlers Schule die so genannte Neo-­Emanzi­patorische Sexual­forschung, die Kentler begründet hatte. Danach brauchen Kinder An­leitung und Förder­ung (durch Erwachsene) bei sexu­ellen Hand­lungen und zwar vom Klein­kinds­alter bis in die Schule hinein, um eine gesunde Sexu­alität zu ent­wickeln. In den 90er Jahren machte Sielert zu­sammen mit dem Foto­grgrafen Will McBride das Buch Zeig mal mehr , in dem Jugend­liche auch wirklich mehr zeigen. Sielert meint:

 Unab­hängig von seiner sexu­ellen Orien­tierung hat jeder Mensch das Recht auf sexuelle Er­füllung ohne Diskrimi­nierung

Diese ein­deutige Forderung wider­spricht freilich dem Straf­recht.

Sielert ver­tritt die Gender-Sexual­päda­gogik, die sich zum Ziel gemacht hat, die Kern­familie (Vater, Mutter, Kind), die Hetero­sexualität und die Generativi­tät, also die Alters­grenzen zwischen den Genera­tionen zu entnaturalisieren, also alle natür­lichen Ord­nungen und alle Unter­schei­dungen wie Mann/Frau, homo/hetero, jung/alt auf­zu­lösen, um Dis­krimi­nierungen ab­zubauen.

[3] Die Bundes­regierung hat sich mit dem Kabinetts­beschluss vom 23. Juli 1999 zur Umsetzung des Gender-­Main­streaming ver­pflichtet. In der Ideologie des Gender-­Mainstreaming ist die klassische Familie ein über­holtes und nicht länger förderungsw­ürdiges Konzept. Der besondere grund­gesetzliche Schutz, welcher der klassischen Familie bisher zuteil wurde, dis­kriminiert nach Meinung der Gender-­Ideologen alle anderen Lebens­gemein­schaften wie Schwulen- und Lesben­partner­schaften oder auch so­genannte Regen­bogen- oder Patchwork­familen. Da sich das Grund­gesetz nicht so einfach ändern läßt, geht man seitens der Regierung andere Wege: Am 25. Juni 2015 verabschiedete der UNO-Menschenrechtsrat eine Resolution (A/HRC/26/L.20/Rev.1) zum Schutz der Familie. Darin heißt es:

Recognizing that the family has the primary responsi­bility for the nurturing and protection of children and that children, for the full and harmonious develop­ment of their perso­nality, should grow up in a family environ­ment and in an atmos­phere of happi­ness, love and under­standing. Wir erkennen an, daß der Familie die primäre Verantwortung für die Erziehung und dem Schutz der Kinder obliegt. Und die Kinder sollten in einer familiären Atmosphäre des Glücks, der Liebe und des Verstehens aufwachsen, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln.
Convinced that the family, as the funda­mental group of society and the natural environ­ment for the growth and well-­being of all its members and particu­larly children, should be afforded the necessary protection and assis­tance so that it can fully assume its responsibilities within the community Wir sind überzeugt, daß die Familie die fundamentalste Gruppe der Gesellschaft ist und die natürliche Umgebung für das Wachstum und das Wohlbehagen aller ihrer Mitglieder. Ins­besondere den Kindern sollte der not­wendige Schutz und die Hilfe gewährt werden, damit sie ihrer Verant­wortung in der Gesell­schaft einmal gerecht werden können.
Reaffirming that the family is the natural and funda­mental group unit of society and is en­titled to protection by society and the State Wir beteuern noch­mals, daß die Familie als die natür­lichste und funda­mentalste Gruppe der Gesell­schaft unter dem beson­deren Schutz von Gesell­schaft und Staat steht.

Deutsch­land und alle anderen vom Gender-­Main­streaming verseuchten Länder in Europa haben sich nicht etwa der Stimme ent­halten, sondern haben aus­drück­lich (und bezeichnender­weise) gegen diese Reso­lution zum Schutz der Familie gestimmt.

Olaf Scholz SPD

 Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft
Art. 6 (2) Grundgesetz

versus

 Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern
Olaf Scholz (SPD) Die Welt 10.11.2002

Offener Brief an meine Abgeordneten


Ulm, 19.06.2015

Sehr geehrte Damen und Herren

auch wenn es be­stimmte Ideo­logen und Schwulen- oder Lesben­ver­bände leug­nen, defi­niert sich ein Men­sch zu einem großen Teil auch über sein Ge­schlecht. Es ist eine abso­lute Minder­heit und damit ledig­lich eine Spiel­art der Natur, daß sich einige wenige Men­schen mit ihrem Ge­schlecht nicht identi­fizieren können, sich vom je­weils gleichen Ge­schlecht ange­zogen, oder sich im fal­schen Körper fühlen und damit ein Pro­blem haben.

Diese Minder­heit führt in Deutsch­land zum Glück ein sehr gutes Leben. Die Leute werden hier weder ver­folgt, noch an­gefeindet, sondern treffen im All­tag über­wiegend auf wohl­geson­nene und sehr tolerante Men­schen. Daß das so ist, er­kennt man daran, daß diese Minder­heit in­zwischen ohne Angst sehr laut und for­dernd auf­tritt.

Die weitaus größte Mehr­heit (mindes­tens 95%) aller Men­schen kann sich mit seinem Ge­schlecht identi­fizieren und ist hetero­sexu­ell veranl­agt. Das ist der Zu­stand, den ich als Normal bezeichen will.

Aber genau hier ist der Grund und Anlaß, wes­wegen ich Ihnen heute schreibe. Man darf die Hetero­sexualität heute nicht mehr als Normali­tät bezeichnen. Das wäre poli­tisch nicht mehr korrekt weil sich die Minder­heit sonst aus­gegrenzt fühlen könnte.

So gut wie alle Parteien haben sich des­halb für das Kon­zept des Gender-­Main­streaming aus­gesprochen. Gender-­Main­streaming ver­folgt das Ziel, in der Geschell­schaft alle natür­lichen Unter­schiede, die es zwischen Men­schen geben kann, zu ent­naturali­sieren. Frau und Mann sollen ebenso unter­schieds­los sein wie alte und junge Men­schen, Hetero­sexu­elle oder Homo­sexu­elle. Auch die Kern­familie aus Vater, Mutter und Kind soll nicht mehr die Normali­tät sein, son­dern der Regen­bogen­familie weichen. Nicht die Familie und das Kinder bekommen soll künftig im Vorder­grund stehen, sondern der Spaß am Aus­leben der Sexu­ali­tät, wes­wegen schon Kinder im Vor­schul­alter ent­gegen ihrer natür­lichen Ent­wicklung mit Sexual­praktiken aller Art ver­traut gemacht werden sollen.

Ich habe einiges dazu geschrieben, wenn Sie wollen, können Sie das auf meiner Home­page nach­lesen: oben

Leider haben wir keine echte Demo­kratie in Deutsch­land und wir können alle immer nur das kleinere Übel wählen. Das ist auch für mich der Grund, wes­halb ich selten zur Wahl ge­gangen bin. Aber da ich Kinder habe und weniger den Klima­wandel oder die Islami­sierung der Gesell­schaft als Be­drohung für deren Zu­kunft sehe, sondern viel­mehr die staat­liche Ver­ein­nahmung der Kinder für eine Art von Gehirn­wäsche, die ich als gefähr­liches Gesell­schafts­experi­ment bezeich­nen möchte, wird sich mein Wahl­ver­halten signi­fikant ändern.

Gender-­Main­streaming möchte Diskri­minierung durch Gleich­machen und Gleich­setzen (Platt­machen) aller natür­lichen und sozialen Eigen­schaften der Men­schen ab­bauen. Aber das Um­erziehen der Men­schen hin zur Unter­schieds­losigkeit und Beliebig­keit ist der falsche Weg, weil Men­schen nun einmal unter­schied­lich sind. Und Geschlechter­rollen sind nicht per se schlecht, son­dern eine Hilfe für das Zusammen­leben in der Gesell­schaft. Das heißt nicht, daß sich die Rollen im Laufe der Zeit nicht ändern können. Jedoch tun sie das mit der Fort­ent­wicklung der Gesell­schaft, aber eben nicht durch Um­erzieh­ungs­pro­gramme größen­wahn­sinniger Sozial­pädagogen. Rollen spielen wir im sozialen Kontakt üb­grigens immer. Auch die Rolle des Lehrers im Gegen­satz zu der Rolle des Schülers ist konträr und spezi­fisch und das muß so sein, denn ohne diese Rollen in allen Bereichen der zwischenmenschlichen Kon­takte würde das Zusammen­leben schlicht nicht funktio­nieren! Auch wenn Sie in Ihrer Eigen­schaft als Poli­tiker vor eine Kamera treten, dann spielen Sie ein Rollen­spiel. Wir spielen immer und über­all Rollen.

Der funda­ment­alste Unter­schied der Menschen liegt im natür­lichen Kon­zept der zwi­geschlecht­lichen Fort­pflanz­ung, das die Evo­lution für Säuge­tiere hervor­gebracht hat. Der Mensch exis­tiert über­haupt nur auf Grund­lage dieses bio­logischen Unter­schiedes zwischen Mann und Frau. Diese Unter­schiede auf sozialer Ebene zu dekonstru­ieren, um Diskri­minierung zu ent­gegnen ist nicht nur dumm, sondern auch ein völlig falscher Weg, weil er sowohl die Natur des Men­schen als auch alle Human­wissen­schaft­lichen Er­kennt­nisse der letzen Jahre igno­riert. Gender-­Main­streaming ist die Idee eines poli­tisch kor­rekten, völlig unter­schieds­losen, identi­täts­losen und ge­schlechts­losen Häuf­lein Mensch, das nicht mehr weiß, wer oder was es ist.

Es ist die Idee eines neuen Men­schen und es ist eine Ideo­logie, die un­zweifel­haft in den Köpfen jener Minder­heit geboren wurde, die mit ihrem Ge­schlecht und ihrer Sexu­alität ein Pro­blem hat, sich diskrimi­niert fühlt und Hilfe bräuch­te. An­statt 95% völlig nor­maler Men­schen in den Schulen mit sexu­eller Viel­falt zu thera­pieren, sollte man der betrof­fenen Minder­heit helfen, ihre persön­liche Krise zu über­winden und ihre eigene Anders­argtig­keit zu akzep­tieren. Minder­heiten wird es im Übrigen immer geben und sie werden sich auch immer aus­gegrenzt fühlen, selbst dann, wenn sie es nicht sind. Das liegt in der Natur der Sache und wird sich nie­mals ändern. Die Natur des Men­schen ist der Unter­schied. Die sozial kon­struierte Unter­schieds­losig­keit hin­gegen wider­spricht dem Konzept der Natur und wird die Mensch­heit in eine tiefe Krise stürzen.

Bei allen künf­tigen Wahlen werde ich des­halb sehr genau darauf achten, ob die je­weilige Partei das Konzept Gender-­Main­stream­ing unter­stützt. Diese Parteien werde ich nicht wählen, sondern ich werde un­geachtet des sonst­igen Programms die­jenige Partei wählen, die sich dem menschen­rechts­ver­letzendem Konzept ent­gegen­stellt. Gender-­Main­stream­ing ist eine Ver­letzung der Menschen­würde, denn Gender-­Main­stream­ing ver­sucht, den Menschen ihre geschlecht­liche Identi­tät zu rauben. Das ist wider­natür­lich und ein großer gesell­schaft­licher Irrweg.

Ich werde größt­möglichen Ein­fluß auf meinen Bekannten­kreis nehmen und nicht auf­hören, diesen Irr­weg an die Öffentlich­keit zu tragen. Bitte sehen Sie davon ab, mir ein Standard­schreiben als Ant­wort zu­kommen zu lassen. Sollte ich ein solches erhalten und sehen, daß mit keinem Wort auf meine persön­lichen Argu­mente ein­gegangen wurde, werde ich daran er­kennen, daß Sie mein Schrei­ben gar nicht ge­lesen haben und ich Ihnen als Wähler egal bin.

Mit freundlichen Grüßen


Winfried Wacker

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